Heute vor genau 2 Monaten, am 21.Februar, bin ich in den USA angekommen. Andrea kam ja 10 Tage später. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, schon 8 Wochen sind voller neuer Eindrücke gewesen.
So auch in der vergangenenWoche.
Ich bin in meiner Arbeit immer selbstverständlicher, mache auch meist 2x pro Woche einen Late Dienst ( arbeite dann von morgens 6:30 bis abends 19:00/19:30), werde dafür aber am nächsten Tag
auchmeist früher nach Hause geschickt. Wenn wir spät arbeiten, übernehme ich auch schon häufiger die Organisation im OP, diese Woche hatten wir die 3 Germans, “running the show”
Außerdem hatte ich diese Woche auch mein erstes kleines Missgeschick, hab beim Intubieren unabsichtlich einen bereits schrottigen Zahn 🦷 abgebrochen.
Wir entdecken immer wieder Bemerkenswertes, das wir mit Euch teilen wollen.
Im Supermarkt kannst Du Kartoffeln zum Backen oder Grillen kaufen, die bereits in Alufolie gewickelt sind (😳) für diejenigen, die es nicht selber schaffen können , und dann noch doppelt in Plastik ,
ganz zu schweigen, dass sie an der Kasse noch in eine Plastiktüte kommen sollen.
So etwas wird hier bestimmt als “modernes” Leben verstanden, während in den Städten Stromleitungen und Telefonleitungen immer noch Überlandleitungen sind, die bei jedem Sturm und herabfallenden Ästen
zum Stromausfall führen können.
Als Europäer rechnet man nicht damit, dass man in der Stadt im Straßenverkehr anhalten muss, um wild lebende Truthähne über die Straße zu lassen.
Gestern waren wir in einem asiatischen Supermarkt, ein Erlebnis der besonderen Art. Schon beim Betreten roch es irgendwie nach Aas, so als würden unter den Regalen Ratten verwesen. Es könnte auch
vonden vielen lebenden Tieren stammen, denn außer lebenden Fischen, Krebsen, Hummer hätten wir uns aus einer Kiste auch ein paar lebende Kröten/Frösche mitnehmen können.
Stattdessen haben wir uns schlau auf ein Sixpack Tsingtao (chinesisches Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot) beschränkt
Der Frühling kommt immer näher, die Bäume verändern sich rasant. Trotzdem fahren ich morgens um 6:00 immer noch bei manchmal nur 3° mit dem Rad los.
Aber tagsüber wird es schon manchmal um die 20°, dass Andrea bereits den Strand in Milwaukee am Michigan See ausprobieren konnte.
Der herannahende Frühling hat es für uns „unausweichlich“ gemacht, dass wir uns gestern jeder ein eigenes, neues, komplettes Golfschläger-Set gegönnt haben. Wir haben es zu Hause voller Stolz
ausgepackt und für die heutige Runde bereitgestellt.
Nicht ohne vorher in der örtlichen Brauerei in unserem kleinen Städtchen Wauwatosa unsere neue Beute zu feiern. Wir haben nur Probiergläser bestellt, weil die Auswahl an Bier vom Fass so vielfältig
war, dass wir gleich mehrere verschiedene probieren wollten.