Die erste Woche in Milwaukee ist schon rum, ich habe Köln am 21. Februar verlassen. Vorher haben wir zwei sehr große Koffer mit jeweils 23 kg gepackt, damit wir zumindest eineGrundausstattunginAmerika haben. Andrea wird, wenn sie am 3. März nachkommt, die gleiche Menge Koffer und Gewicht noch einmal hierher bringen. Dann bin ich mit den Koffern mittwochs morgens zunächstüber Londonundvon dort nach Chicago geflogen , der Flug langweilig wie so ein 9 Stunden Flug halt ist. Allerdings war es sehr angenehm, dass ich viel Beinfreiheit hatte, das Flugzeug halb leer warundinsofernauch in meiner Spezialabteilung kaum Sitze belegt waren. Ich habe mir also im wesentlichen die Zeit mit Essen und Filmegucken vertrieben Nach 9 Stunden konnte ich das WestuferdesMichigan-See entdecken und bin ich in Chicago angekommen, die Formalitäten bei der Immigration gingen schnell, keine Wartezeit, danach kamen meine Koffer als erstes vom Band, so dass ich nacheinerViertelstunde aus dem Flughafen raus war. Dann habe ich unseren Mietwagen abgeholt und bin noch 1 Stunde 15 Minuten bis nach Milwaukee gefahren. Dort habe ich das Haus vorgefunden, dass wirzumindest mal bis Ende März gemietet haben. Ein sehr schönes, kleines, schnuckelige Haus, komplett ausgestattet, sogar mit Waschmaschine und Trockner und kompletter Küche. Wohnlage, top, ganz ruhigeNachbarschaft, der Blick aus dem Wohnzimmerfenster. ( Foto) spiegelt es sehr gut wieder, nicht nur ruhig, sondern auch sichere Wohngegend. Von hier aus sind es nur dreieinhalb Meilen bis zum College.Ich habe schon einiges erledigt: ich war beim Betriebsarzt, ich habe einen amerikanisches Telefon besorgt. Ich habe mich für den Führerschein angemeldet , ich habe nach gebraucht, Autos Ausschaugehalten, ich habe meine Akkreditierung am College gemacht und zur Belohnung einen Dienstausweis bekommen (den ich angeblich gar nicht so dringend brauche, der Ausweis vom Krankenhaus sei vielwichtiger, den bekomme ich noch). 

Gestern, Freitag, 1. März, war unser (dazu gehört auch noch ein sehr netter Kollege, der von Amsterdam hierher gewechselt ist) erster offizieller Arbeitstag, es ist nicht viel passiert, da das so genannte OnBoarding erst ab Montag stattfindet. Stattdessen haben wir ab nachmittags unseren ersten Arbeitstag gefeiert und waren in einer Cocktailbar.

Morgen am Sonntag, dann nämlich, wenn die ersten von euch das hier lesen werden, fahre ich nach Chicago zum Flughafen und hole Andrea ab, dann endlich sind wir zusammen hier und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.